Dienstag 24.10.2017
10:17 Flug mit Liegeplatz
Früh um 6:40 starteten wir pünktlich unseren Flug von Köln nach Hamburg. Nun ist 10:15 und wir sitzen im Flieger von Hamburg nach Rhodos. Wir können uns gleich hinlegen, da wegen wenig Passagieren richtig viel Platz im Flieger ist. Hab grad mal überlegt, ob wir vielleicht nicht doch in einem Flieger in die Türkei sitzen…
10:52 Die grösste Hürde gleich zu Beginn
Willkommen in Hamburg. Äh………Ja wir sind eine halbe Stunde nach dem Start wieder sicher in Hamburg gelandet, statt über den Wolken Richtung Rhodos zu fliegen. Nach zehn Minuten Flugzeit informiert uns der Pilot darüber, dass es im Flieger nach Elektrobrand riecht und wir den Flug abbrechen müssen, um nach Hamburg zurück zu fliegen. Am Boden erfahren wir später, dass ja schon die Masken rausgefallen wären. Nun bei uns Passagieren nicht. Ich lasse mal offen ob sie vielleicht dem Piloten vor dem Gesicht gependelt sind.

Eigentlich wäre das eine Situation in der man in Panik ausbrechen könnte. Doch ich habe einen Lachanfall bekommen. Warum?
Es scheint so zu sein, dass unsere Aufenthalte bei Trinity sich jedes Mal ziemlich aufregend und schwierig gestalten. Ich möchte da mal an den Blinddarm vom Sommer erinnern. Und auch die Male zuvor war es echt zum Kühe melken. Von Dieselpest über abgerissene Gaskabel und und und. Der Lachkrampf hat mich überfallen, da wir es nun noch nicht mal bis zum Boot schaffen, bevor irgendwelche scheinbar unüberwindbare Hürden sich vor uns aufbauen.

Das war wohl nix. Das darf doch alles nicht wahr sein. Die Feuerwehr hat uns freundliche in Hamburg erwartet. Wir mussten alle sitzen bleiben. Na gut es sind ja nicht so viele Passagiere. Ich hab vor dem Start noch gedacht, der Flieger ist so leer, das lohnt sich überhaupt nicht wenn wir abstürzen. Damit waren irgendwelche Flugprobleme für mich an sich erledigt. Hahaha.
Um 14.00 nehmen wir nochmals einen Anlauf. Bis dahin lassen wir es uns auf Kosten der Airline schmecken. Naja, mit 10 € pro Person können wir es jetzt nicht krachen lassen auf einem Flughafen.

Sushi

13:56 Bording complete doch das Gepäck fehlt
Wir sitzen im Flieger, vollzählig, boarding complete. Dann eine Durchsage. „Der Abflug verzögert sich, denn ihr Gepäck ist noch nicht da“. Wieder ein Lachanfall. Das ist wirklich reinste Comedy. Noch jetzt muss ich lachen. Ich suche die Kamera von „Verstehen Sie Spaß“. Nein- scheinbar ist das alles wirklich wahr. Mein Mutter schreibt: „kommt doch wieder nach Hause.“
Ja, darüber habe ich einen Moment auch nachgedacht. Immer wieder während unserer Trinity-Reisen, immer wenn wieder etwas vorgefallen war, das wir so gar nicht erwartet haben und das uns wirklich auf die Probe stellte, habe ich darüber nachgedacht was uns das sagen will. Aufgeben? Ist es nicht das richtige für uns? Doch schlussendlich bin ich immer zu dem Schluß gekommen, dass das Schicksal oder der liebe Gott oder auch unser Boot uns langsam an unsere Aufgaben in unserem Reisejahr hinführt. Nicht alles miteinander, sondern schön eins nach dem anderen. Immer so kurz vor dem Hinschmeissen gibt es dann doch eine Lösung, einen perfekten Ausgang und wir machen weiter. Schritt für Schritt. Meine Frustrationstoleranz ist in der Zeit mit Trinity doch etwas gestiegen und ich merke während der Situation im Flugzeug, dass ich all die Hürden, die uns hindern wollen unser Glück schlussendlich doch zu finden, einfach nicht zu ernst und vor allem nicht persönlich nehmen sollte. Diesmal ist es mir gelungen und ich durfte einfach nur herzhaft lachen.

 

Rhodos 18:55 Dunkle Wolken am Schlüsselhimmel

Das Gepäck ist schlussendlich eingeladen worden, doch dann kamen doch noch Techniker und wir warteten 30 weitere Minuten am Boden.
Nun sind wir in Rhodos, das Gepäck ist da, es riecht nach Süden und wir sitzen im Taxi zum Hafen. Der Hafen weiss Bescheid, denn wir brauchen den Schlüssel zu Trinity. Der zweite Schlüssel ist nämlich zu Haus geblieben und wir wollen jetzt nicht die Nacht an Deck verbringen. Die Komplikationen scheinen immer früher während unserer Reise zu kommen (diesmal sogar schon während des Fluges) und wir hoffen, dass wir es für diesen Urlaub durch haben.

19:30
Der Schlüssel ist nicht auffindbar, kein Schlüssel von Trinity. Ich kann mir das Lachen verkneifen. Wenn ich so drüber nachdenke, finde ich es jetzt gar nicht mehr so lustig. Die Dame verschwindet nochmal im nächsten Zimmer und wühlt in der Schlüsselkiste. Ich schaue den Stephan mit großen Augen an. Er lächelt. Ich weiss, mein Held würde eine Lösung finden, sollte denn der Schlüssel tatsächlich nicht auffindbar sein. Ich frage meinen Bauch. Der Schlüssel ist da, denn mein Bauch ist total entspannt. Dann kommt die Dame mit einem Schlüssel in der Hand, den wir als nicht den unsrigen identifizieren. Sie fragt, ob denn auch der Bootsname drauf steht. Wir sagen ja, natürlich. Da wäre nämlich noch ein Schlüssel ohne Bootsnamen. Mmh. Es würde Vladimir drauf stehen. Ja! Das ist er! Vladimir hiess Trinity`s Eigner vor uns. Phu! Geschafft!
Es tauchen zwei Männer vom Hafen auf, sie sollen uns helfen zum Boot zu kommen? Ich wundere mich über diese Aussage. Wir gehen dem Quai entlang an welchem Trinity liegt. Dann wird mir schlagartig klar warum wir diese Männer brauchen. Trinity tanzt wild an zwei Heckleinen, zwei Springs (Leinen von Mitte Boot zum Quai) und zwei Muringleinen (damit wird der Bug des Bootes vorne festgemacht). Vielleicht sollte ich eine Reiseübelkeitstablette einschmeissen? Bei dem Anblick wird mir in Gedanken schon schlecht. Hoch und runter, hin und her. Die Männer ziehen Trinity näher heran, damit unsere Gangway (die Brücke zwischen Land und Boot) überhaupt eine Chance hat das Heck von Trinity zu erreichen. Das Gepäck wird an Bord gehievt. Dann gehen wir an Bord. Jetzt ist mein Bauch angespannt. Irgendwas läuft hier falsch. Trinity ruckt immer wieder hart in die Leinen. Sonst ist sie ganz still, ihre Freude ist gedämpft, sie scheint beschäftigt.

Mittwoch 25.10.2017
13:43 Weich gebettet

Die Nacht war unruhig, viel Schwell (Dünung im Hafen). Trinity hat sich ständig in die Leinen gehängt und gelärmt. Sie hat uns auf ihre Art willkommen geheissen. Ich wurde nicht seekrank, auch ohne Reisetablette, und vor lauter schaukeln, schaukelt das Hirn an Land den Körper weiter. Wir haben nun erst mal Federn gekauft damit Trinity diese Nacht etwas sanfter ruckelt. Des Weiteren ist unsere Gangway (Steg von Boot zu Land) zu kurz und wir wollen uns einen neue basteln. Dafür werden wir uns gleich ein Auto besorgen um in die Stadt zu fahren. Das Wetter ist etwas unfreundlich. Gestern hat es gestürmt und jetzt fängt es demnächst an zu regnen.
Mit dem Auto ist es an diesem Tag nichts mehr geworden. Mir wird etwas wiederwillig klar, dass wir beim Boot immer fünfmal so lange brauchen wie zu Hause. Und wir hatten uns ja auch vorgenommen es langsam angehen zu lassen.
18:30
Trinity ist nun in Ketten gelegt und gefedert. So werden wir hoffentlich nicht bei jedem Ruck aufschrecken, sondern Trinity sanft durch die Nacht tanzen lassen. Bis jetzt finden wir, dass alles in Ordnung ist. Wir haben aufgeräumt, Verschiedenes angeschrieben und gestaut, sowie Pläne für unsere nächsten Schritte gemacht. Morgen wollen wir ein Auto mieten, zum Baumarkt fahren, eine Aluminiumleiter, Holz und Inlinerrollen für unsere neue Gangway kaufen.

Donnerstag 26.10.2017
11:54 Transport auf griechisch
Roller gemietet, Waschmaschine (ein lebensmittelechter Behälter mit Schraubdeckel. Die Griechen benutzen sowas scheinbar für die Käsezubereitung) und Leiter für den Steg besorgt. Wir haben alles ganz auf griechische Art und auf unserem Roller zum Boot transportiert.
Ein Auto schien und dann doch etwas zu langweilig, denn wie immer hatten wir Lust auf Abendteuer. Dies trifft mehr auf meinen Mann zu denn auf mich, doch ich lasse mich gerne von der Leichtigkeit des Seins und dem Gegenteil eines steifen „das macht man doch nicht“ anstecken. 


17:48
Alle Handwerker vor Ort

Das Tageswerk ist vollbracht. Wir haben alle Bestandteile unserer neuen Gangway an verschiedensten Orten besorgt und so gut wie verbaut. Hierbei wurden wir richtig gehend von Ort zu Ort eskortiert. Die Griechen fackeln nicht lange. Die setzen sich einfach auf den Roller und bringen uns an die nächste Werkstatt oder zum nächsten Shop mit uns auf dem eigenen Roller im Schlepptau. Unsere letzte Station führte uns so eine unscheinbare Kellertreppe hinunter. Wir hätten es alleine niemals gefunden- ein Männerparadies. Hier stand alles was ein Männerherz schneller schlagen lässt. (Zumindest das Herz meines Mannes.) Es roch nach, nach, nach….- Maschinenöl, Metall und nach Keller. Hier konnte man(n) alles finden. Felgen, alte Lampen und Motoren, Drehbänke, Fräsen, Ständerbohrmaschinen. Hier hat sich lustigerweise auch der Kreis unserer heutigen Handwerkerreise wieder geschlossen. Denn der Mann der uns an unserer ersten Station weitergeholfen hatte, hatte hier sein Reich. Er drehte in unsere Edelstahlachse ein perfektes Gewinde. Natürlich tragen hier nicht alle in dem Raum, in welchem sich diese Gewindeschneidemaschine befindet, eine Schutzbrille. Und trotzdem sind nicht alle blind….


Wir erleben die Griechen als sehr hilfsbereit. Wir wurden sozusagen einfach von einem zum anderen weitergereicht. Eben war ein in Rhodos lebender Elektroniker aus Italien an Bord der uns von anderen Seglern hier empfohlen wurde. So werden hier auch die guten Handwerker weiter gereicht. Alles ist heute eigentlich wie am Schnürchen gelaufen.

Designerwaschmaschine
Das Design unserer Gangway haben wir einem australischen Paar zu verdanken, welches diesen Sommer in Kas neben uns lag. Auch die Idee zur „washing machine“ habe ich von der Australierin Gale kopiert. Sie füllt die Wäsche in die braune Tonne, Wasser und Waschpulver dazu, dann das ganze für ein paar Stunden auf Deck an die Sonne geschnallt und die Schiffsbewegung während der Fahrt tut den Rest dazu. Sie ist mit ihren Waschresultaten zufrieden und ich werde das natürlich ausprobieren.
Mein erster Waschversuch ohne Waschmaschine im Sommer war jetzt nicht so toll. Die Wäsche hat danach noch immer wie ungewaschen gerochen und sauber war es auch nicht. Zu wenig lange einwirken lassen, zu wenig Waschmittel und zu kaltes Wasser. Was früher alle konnten, muss ich mir nun wieder mühsam aneignen. Das Wäsche waschen mit der Hand. Ich hoffe Gale`s washing machine unterstütz mich zu besseren Waschresultaten. 

Freitag 27.Oktorber
19:39 Zu viel Strom
Der heutige Tag war etwas ruhiger als gestern. Der Elektroniker hat den Fehler in unserer Elektrik beim Antennenmodulator der Long Range Funke lokalisiert. Ja, ich wusste bis dahin auch nicht, dass wir sowas haben. Es macht irgendwas bezüglich der langen Antenne hinten am Boot. Jedenfalls muss ein neues Modulationsdings her. Das tönt jetzt nicht grad besonders fachkundig, doch ich kann mir beim besten Willen auch nicht alles auf Anhieb merken.
Die Geschichte zur Bordelektrik war nämlich diese: wir haben die Trinity von Kas nach Rhodos überführen lassen. Als die überführende Crew im September in Kas angekommen war, Hauptschalter und Sicherungen angemacht hatte, war die Batterie am nächsten Morgen tot und konnte auch nicht wieder aufgeladen werden. Das bedeutet, dass irgendwas in dem Boot Strom gezogen hat bis die Batterie leer war. Service- und Starterbatterien waren geschrottet und mussten ausgetauscht werden. Als Eigner eines Aluminiumbootes lässt das den Stresspegel erheblich steigen. Die Kosten einer neuen Batteriebank sind hierbei noch nicht mal ausschlaggebend. Aber ein Aluminiumboot mit Fehlerstrom, das im Salzwasser liegt, geht in Lösung. Das heisst das Aluminium löst sich auf. Das ist mit das größte Problem was das Material Aluminium betrifft. So war es uns natürlich daran gelegen, dass der Fehler schnell gefunden wird, damit wir noch lange Freude an unserer Trinity haben. 

Der zu Hilfe gerufene Elektroniker hat danach auch den Kartenplotter an der Steuersäule ausgebaut. Diesen Plotter brauchen wir für die Navigation im Wasser. Es ersetzt/ergänzt die sperrigen Seekarten, Bleistift und Zirkel und vereinfacht das Bestimmen des richtigen Kurses. Vorausgesetzt der Plotter funktioniert.
Im vergangenen Sommer hat er das nämlich nicht verlässlich getan, sondern ging immer wieder aus. Für Elektronik ist das Ding ja auch schon ziemlich alt (2009). Hätte Gianluca es nicht retten können und hätten wir einen neuen gebraucht, dann hätten wir richtig viel Spaß gehabt. Ein neuer wäre nämlich höchstwahrscheinlich mit den ganzen anderen Bordsystemen von Raymarine nicht mehr kompatibel gewesen. Hätte hätte Fahrradkette….. 

Weiter haben wir heute auch die Gangway fertig gestellt und die Bretter auf der Aluleiter festgeschraubt.

Dann sind wir nach Rhodos Stadt und haben gemerkt, dass die Stadt sehr schön zum Anschauen ist, doch dass uns diese ganzen Touristengeschäfte so gar nicht wirklich interessieren. Ich merke, dass wir diesbezüglich einen Tunnelblick haben, denn das Einzige was uns momentan wirklich interessiert, motiviert und anspornt ist alles was direkt oder auch indirekt mit der Reise zu tun hat. Das bedeutet, dass wir sparsam leben und Kaffee und Essen meistens auf dem Boot kochen und gar keine Lust verspüren uns irgendwas Materielles zu kaufen, was auf dem Boot ohne Nutzen ist. Es bedeutet auch, dass wir körperlich gut für uns sorgen und gutes, gesundes Essen (in unseren Augen) essen wollen. Es bedeutet auch, dass wir sehr viel Zeit in dieses Projekt investieren. Die wenige Zeit die wir teilen, teilen wir sehr bewusst und entschieden. Denn uns interessieren Menschen und auch die Fügungen wie sie zusammenkommen, plötzlich aus dem Nichts auftauchen. Menschen die uns ein Licht sind und denen wir ein Licht sein dürfen. Menschen die uns schon lange begleiten, aber auch die, die unseren Weg nur kurz kreuzen oder kommen und wieder gehen. Menschen sind es die einen Ort schön machen und ihn mit Wärme füllen. Danke all den offenen Herzen auf unserem Weg, wohin er auch immer gehen mag.
Mir wird klar, dass Juli 2018 wirklich mit riesigen Schritten näher kommt. Juhu und Aua! Freude auf das Neue, das Abendteuer. Aua über den Abschied von all den Menschen und dem lieb gewonnenen zu Hause.

Samstag 28. Oktober 2017
20:25 Wachsam in der Nacht
Die vergangene Nacht war unruhig. Wir hatten viel Wind und ein schlecht vertäutes Nachbarschiff. So sind wir bis 3:00 stündlich aufgestanden um zu kontrollieren ob die super dünne Spring der unbewohnten Yacht neben uns hält oder nicht. Die Ohren haben nicht geschlafen, um nicht zu verpassen wenn die Nachbarin mit dem Wind auf uns drauf knallt. So schnell wäre es wahrscheinlich nicht gegangen, sonst wäre Stephan schon in der Nacht auf das Boot geklettert und hätte eine zusätzliche Leine ausgebracht. Mir wurde in dieser Nacht klar, dass das ein kleiner Vorgeschmack auf die Ankerbuchten und den Fall dass der Anker des Nachbarn oder unser eigene nicht hält, ist. Unser kleine Panzer in Aluminium würde so einiges wegstecken, schön wäre es trotzdem nicht- vor allem nicht für die anderen.
Heute haben die Griechen einen Feiertag und was Füße hat, läuft in einer Militärparade mit, die wir natürlich nicht gesehen haben. Gefeiert wird der Auszug der Italiener Ende II. WK. Statt uns das anzuschauen haben wird den Tag mit der Crew von Amélie gestartet und grad mal eine Bootsbegehung dieser schiffigen Yacht aus der Werft Amel gemacht. Es ist immer wieder spannend die fremden Schiffe zu beschnuppern und neue Ideen für noch ausgeklügeltere Lösungen im Bordalltag zu entdecken.
Am Boot haben wir heute wieder gewerkelt und geplant. Der Eingang hat neue Riegel bekommen, die Treppe wurde mit Antitusch beklebt und Stephan hat mit der Installation des Gasfernschalters begonnen. Dieser ermöglicht, dass das Gas aus der Gasflasche ganz zu Hinterst am Boot aus der Küche ausgedreht werden kann und man nicht nach und vor jedem Kochen rausklettern muss. Es ist eine grosse Erleichterung und ein ebenso grosser Sicherheitsaspekt.

Ellaweh
Heute Abend beschäftigt mich meine Sehnsucht nach unserem Mädchen und auch ein wenig Heimweh. Warum? Sie fehlt mir/uns. Ohne sie ist zu Hause fühlen sehr schwer. Wohl mit der Grund warum ich Heimweh hab. Sie schickt viele Sprachnachrichten und ich höre dass es ihr richtig gut geht. Und doch ist eine Mama ohne Kind irgendwie ein Stück amputiert. Stephan und ich geniessen es natürlich auch zu zweit zu sein und uns zeitlich frei zu bewegen und unseren Tag unabhängig von Ella zu gestalten. Eine seltene Erfahrung und doch sind sie immer da, die Gedanken an Ella und die Grossmütti in der Schweiz. Grossmütti macht es wunderbar und tut ihr Bestes, dass es unserer Mäite an nichts fehlt.

Sonntag 29. Oktober 2017
19:18 Vom Abschied nehmen
Nur ein paar Stunden haben wir mit der Crew von Amélie verbracht und doch saßen wir im gleichen Boot, als Fremde in einem Hafen, als Deutsche, Yachtbesitzer, segelndes Paar und Menschen. Und doch sprachen wir über zwischenmenschliche Themen mit Boden, kein Blabla. Ja in diesen Begegnungen ist man einander ein Licht und Inspiration, fühlt sich angenommen in seinen Themen auch wenn es nur Yachtprobleme sein sollten. Von Herz zu Herz, von Mensch zu Mensch. Wahrscheinlich entsteht mit anderen Reisenden so schnell so viel Nähe, weil man keine belastenden Verbindlichkeiten teilt.
Heute war Crew Amélie mit zwei Zugereisten vollständig und sie haben die Leinen losgeworfen. Wir haben Kontakte ausgetauscht, uns die Hände gereicht und Tschüss gesagt. Und es hat weh getan sie wegfahren zu sehen und „alleine“ zurück zu bleiben. Abschied nehmen, immer wieder ein Stück gewonnene Gemeinschaft loslassen und einem Stück wiederkommender Unsicherheit und dem auf sich alleine gestellt sein ins Auge schauen. Unbehagen, Traurigkeit macht sich breit.
Ja und da waren Tränen, ganz unbemerkt unter der Sonnenbrille. Und die Frage nach dem was mir fehlt. Teil einer Gemeinschaft sein vielleicht? Oder war es einfach die Gewissheit mit diesem Projekt immer wieder die eigenen Komfortzonen verlassen zu müssen. Da ist sie die Kehrseite der Medaille, das was neben Abendteuer und romantischem Dahinsegeln auch noch auf uns wartet. Und heute Abend, nach einem Durchhängertag mit schwierigen Emotionen und auch schlechter Laune, nicht wissen wohin mit mir, freue ich mich wieder auf all die vielfältigen Erfahrungen und Regungen in meinem Innen. Denn sie sind das Geschenk unseres Lebens an uns. Nehmen wir all die Emotionen offen in unsere Arme, denn sie wollen nicht gewertet werden, sondern warten darauf wahrgenommen zu werden und uns ein Stück reicher zu machen.

Das Tageswerk heute:

  • 10 Meter Gasfernschalterkabel verlegt
  • Loch für den Gasfernschalter geschaffen
  • Löschdecken aufgehängt
  • CO2 Alarm platziert
  • Rauchmelder aufgehängt
  • Stauraum geschaffen
  • Schränke ausgemessen um weitere Staumöglichkeiten zu schaffen

Wir haben ausserdem im Hafenkaffee Kaffee getrunken und uns mit Kartoffeln und Salat verwöhnen lassen. Und heute Abend haben wir das allererste Mal im Bauch der Trinity gegessen. Denn draußen ist es kühl und etwas unfreundlich.

Montag 30. Oktober
7:26 Happy Aua!
Der Stephan hat sich vorgestern das grösste Loch ausgesucht und ist reingehüpft. Tatort: Backskiste steuerbord achtern (hinten rechts).

17:41 Einfuhr Trinity nach Europa; Zollabfertigung; Coast Guard
Stresspegel Stephan 3/10; Stresspegel Tina 7/10. Der Zöllner hat nicht mit der Wimper gezuckt beim Einfuhrdatum von vor einem Monat. Die Dame von der Coast Guard im Hafen fand das allerdings weniger unproblematisch, da die einführende Crew im September weder sich noch das Boot einklariert hat in Europa. Die kamen ja alle aus der Türkei eingereist. Doch auch die Coast-Guard-Dame war schlussendlich gewillt uns trotzdem weiter zu helfen. Schliesslich half ja alles nichts, es wurde nicht getan und wir konnten es jetzt auch nicht mehr ändern. Wir konnten nur versuchen es zu richten und Probleme zu beseitigen bevor sie überhaupt entstehen können. So fuhren wir also mutig Ende des Nachmittags zum Zoll und alles ging gut.

Gegen diese Aufregung heute war die Tatsache dass der Hubkiel sich nicht mehr bewegen lässt nur eine Lappalie. Zumindest von meinem Stresspegel her. Hier waren die Punkte eher umgekehrt verteilt.

Morgen will Stephan tauchen um zu schauen ob der Kiel oben oder unten ist und überhaupt noch dran ist. Das Schwarmwissen der Alubat-Facebook-Gruppe weiss vielleicht Rat.
Schlussendlich musste Stephan nicht tauchen. Nachdem die Hubstange sauber gemacht war, liess sich der Kiel auch manuell wieder hoch und runter pumpen. 
Eigentlich wollten wir morgen ablegen, wird wohl nichts und wir dürfen diesen Schritt noch etwas vor uns her schieben. Da wird der Stresspegel wohl nochmal hochschnellen und die Verdauung sich unwillkürlich beschleunigen. Etwas ängstlich haben wir dann heute doch noch den Motor angeworfen und Gott sei Dank läuft er wie er soll. Gasfernschalter funktioniert und wir können nun auch wieder kochen. Stattdessen sitzen wir in einer Salatbar. Ja, andere hätten eine Cocktailbar bevorzugt, doch vegan-glutunfrei unterwegs, waren wir in der Salatbar glaube ich nicht schlecht aufgehoben.

Man lernt zu nehmen was man kriegt
Für die Veränderung von ein paar Schränken wollten wir uns heute ein Bisschen Holz besorgen. Der erste sagte, er können uns nur eine 2x3m Holzplatte verkaufen und schickte uns per google maps und streetview an eine andere Adresse. Wir haben diesen Ort mit modernster technischer Unterstützung dann auch auf Anhieb angerollert. Da die gewünscht Plattendicke Sperrholz dann nur  noch krumm verfügbar war, haben wir diese schlussendlich fertig zugeschnitten mitgenommen und zu Hause verbaut.

Donnerstag 2. November
7:30
Stauraumschaffung
Gestern war hier im Hafen abends so viel Schwell, dass ich mich lieber in die Horizontale gelegt hab um mein Gleichgewichtsorgan zu schonen. Der gestrige Tag war geprägt von Stauraumschaffung,- verbesserung und Planung. In der Sitzbank wurde eine zusätzliche Klappe geschaffen, verstärkt und ein Warmluftschlauch zum Schutz mit einem Brett abgetrennt.

Die Schrankrückwand im Schrank in Ellas Koje haben wir neu fixiert, damit der Schrank vollständig brauchbar wird. Zusätzlich haben wir einen Platz für zusätzliche Kisten bestimmt, in denen Ellas Spielsachen und Schulsachen Platz finden. Sie soll auch Netztaschen zum Aufhängen bekommen, damit nichts in der Koje rumfliegen braucht.

In der Gästekoje sollen für weiches Staugut wie Bettwäsche, Fließhecken, Kissen, warme Kleider weiche Taschen angebracht werden. Bis zu dieser Idee sind wir gedanklich einige Umwege gegangen, da wir doch auch immer wieder Gäste auf dem Boot empfangen werden. Die sollen ja dennoch ausreichend Platz zum Schlafen haben.

Hürde mit Wassergraben
Stephan hat die Dieselpumpe der nicht funktionierenden Heizung ausgebaut und gefühlte Stunden nach dem vermissten Hydrauliköl des Hubkiels gesucht. Erfolglos. Wir haben entschieden die Hydraulik unseres Schwerts überholen zu lassen. Die Hubstange ist verkratzt und muss eventuell ersetzt werden. Heute kommt ein Hydraulikexperte aufs Boot, um zu schauen ob wir Trinity dafür auswassern müssen. Die Revisionsluken des Schwerkastens sind offen und es riecht nach Sushi im Boot. Wir operieren sozusagen am offenen Meer inmitten unseres Salons.

Eins nach dem andern, damit wir ja nicht hinschmeissen
Das Schöne ist, dass Trinity uns eins nach dem anderen vor die Füsse legt und nicht alle Probleme miteinander. Das Deprimierende ist, dass die funktionierenden Dinge bis sie nicht mehr funktionierten gar nicht in unserem Kopf waren oder auf irgendeiner ToDo Liste standen. So sind es gefühlt immer drei Schritte vor und zwei zurück. Und obwohl das so geht seit wir Trinity haben, habe ich Mühe mich damit zu arrangieren.
Und da kommt mir zwei Sätze in den Sinn über die man lachen kann, aber die bei näherer Betrachtung vielleicht doch ein Stückchen Wahrheit beinhalten: die glücklichsten zwei Tage im Leben eines Bootsbesitzers sind der Tag des Kaufs und der Tag des Verkaufs seines Bootes. Und: Langfahrtsegeln heisst, an den schönsten Orten der Welt sein Boot zu reparieren. Haha. Ich finde das grad überhaupt nicht so lustig.
Irgendwann werden wir ein vollständiges Wartungshandbuch zu Trinity schreiben können (welches wohlgemerkt in keinster Weise vom Hersteller des Bootes existiert) . Und dort wird es heissen: wenn du beim letzten System angekommen bist, dann fängst du einfach bei der Wartung des Motors wieder an. Wenn dir das alles zu viel ist, dann kommst du vielleicht zu dem Schluss, dass weniger mehr ist und du verabschiedest dich von möglichst vielen technischen Errungenschaften in diesem Mikrokosmos Langfahrtyacht. –> Auch unsere zweite Klimaanlage wird diesen Winter ausgebaut!
Der Vorteil dieser Schritt für Schritt Einverleibung unseres Bootes ist sicherlich, dass wir so sehr viel über Trinity lernen und noch immer haben wir täglich aha Erlebnisse, von denen wir so gar nichts ahnten. Zum Beispiel haben wir rausgefunden wofür der zweite Schalter neben dem Lichtschalter in den Bädern sein soll. Wenn die richtige Sicherung eingeschaltet ist, dann kann man damit eine Pumpe anmachen, die das Duschwasser, welches in einen speziellen Behälter läuft, nach draussen pumpt. In solchen Momenten bin ich einerseits froh über die neue Erkenntnis und andererseits komme ich mir vor wie ein totaler Trintityanfänger.
Wir merken welche Vorteile es gehabt hätte, wenn der Voreigner von Trinity uns in die Wunder und Tiefen dieses Boote eingeführt hätte. Wir hätten Wochen sparen können…..
Ein etwas esoterischer Ansatz dieser Schritt für Schritt Einverleibung ist auch, dass das Boot über unsere Hände, unsere Anstrengungen, unsere Ideen und unsere Gedanken Stück für Stück von unserer Energie und unserem Sein beseelt wird. Und dass wir irgendwann als unerschütterliches Team zusammenwachsen. Und wenn ich mir Trinity dann nach all dem Frust von aussen anschaue und sie mich anlächelt, dann sind alle Sorgen für einen Moment vergessen. Ja, wir haben wirklich das Gefühl Boote können lachen und weinen.

Bitte gut festhalten
Es schwankt hin und her und her und hin.  An Bord ist dieses Schwanken manchmal fast nicht mehr wahrnehmbar. Doch an Land geht das Schwanken weiter. So schwankt auch der auf dem Klo sitzende Körper und man hat das Gefühl es wäre besser sich festzuhalten.

13:12 Hoch die Trinity
Trinity wird nun doch ausgewassert. Einmal wegen der Überholung der Hubkielhydraulik und dann auch weil uns der Hafen hier für den Winter einfach zu unsicher ist. Eine weitere Stimme von hier hat uns geraten das Boot aus dem Hafen zu bringen, da hier im Winter teilweise quaihohe Wellen toben würden. Und das ist für ein festgezurrtes Boot, die Festmacher und Klampen sehr unschön. Die Hafeneinfahrt scheint wirklich eine Fehlkonstruktion zu sein.

15:38
Trinity steht an Land und wir gönnen uns erleichtert einen Anlegetrunk! Wohlgemerkt hängen wir nun bis morgen und auch in der ersten Nacht im Lift. So schläft jetzt auch nicht jeder:-)

Samstag 4. November
7:57 Die Leichtigkeit des Seins

Gestern Abend gab es griechische Livemusik direkt hier nebenan und wir sassen inmitten von gut gelaunten Griechen. Die Frauen haben getanzt, die anderen Gäste geklatscht. Die Frauen tanzen sichtlich nicht der Zuschauer wegen sondern allein ihres Tanzens wegen. Ich frage was es mit dem Tanz einer einzelnen Frau in der Mitte und den sich hinhockenden, klatschenden Frauen auf sich hat. Als Nicht-Griechin könne man das nicht verstehen. Es gehe um den Ausdruck von Leben und Zufriedenheit, man feiere einander und das Leben. Und so hat es ausgesehen und ich habe stundenlang beobachtet. Egal was war die Woche über oder im Alltag, bei Musik und Tanz wird das Leben gefeiert, zusammen, ohne viel Tamtam, scheinbar ohne Grund ausser eben das Leben selbst. Wie schön das zu sehen. Da lacht die Seele und tankt auf und mir wird klar wie viel Kraft in dieser Art des Feierns liegt und wie viel Kraft uns verloren geht es nicht zu tun.
9:42 Pyton an Bord
Knapp vor dem Regen und vor dem Frühstück haben wir die beiden Versegel runter genommen und unter Deck gebracht. Jetzt liegt diese Riesenpython aus Segel in unserem Boot und im Weg rum.

10:42 Unhappy Aua!
Unser Schätzchen hat in der letzten Marina richtig was abgekriegt. Die Spuren eines heftigen Aufpralls an die Hafenmauer sind an Trinity und auch an der Hafenmauer deutlich sichtbar. Das Ganze muss in unserer Abwesenheit passiert sein. Natürlich hat man uns nichts gesagt. Zumindest hat die Marina von sich aus einen dicken Fender an Ketten zum Schutz unserer Badeplattform an die Hafenmauer gehängt. Den Schaden haben wir erst bemerkt als das Boot auf Augenhöhe an Land stand.

Man könnte meinen, dass Trinity uns die Hubkielprobleme vor die Füsse geworfen hat, damit sie erstmal aus dem Hafen kommt. Gestern haben wir auch das vermisste Hydrauliköl gefunden. Nein es ist nicht durch eine kaputte Dichtung am Hydraulikzylinder ins Wasser gelaufen und nein möglicherweise müssen wir die edelstählerne Schubstange nicht austauschen. Und nein, hätten wir gewusst wo das Öl ist und wo es her kam, hätten wir wahrscheinlich auch nicht ausgewassert.
Doch unsere grosse Lady hat scheinbar für sich gesorgt und uns die Lösung des Problems erst gestern offenbart. Das Öl ist aus einer undichten Schlauchverbindung in der Steuerbord-Backskiste runtergetropft. Von hier ist es einem Aluminiumträger entlang am Boden des Bootes Richtung nach vorne gelaufen, bis das Öl sich dann unter der Montageplatte der Duschpumpe nicht einsehbar gesammelt hat. Natürlich hat Stephan in der Backskiste nach dem Öl gesucht, aber da es dort nicht in der vermissten Menge auffindbar war, sind wir davon ausgegangen, dass es auch nicht von da kommt. Falsch gedacht und wieder was gelernt.

Montag 6. November
5:02 Schlaf gut
Trinity ist nun bereit für den Winter (und wir bereit für Urlaub!). Ein paar wenige Arbeiten in unserer Abwesenheit sind organisiert. Nun werden wir nur noch einmal hinfliegen bevor wir dann in unser Jahr aufbrechen und endlich aufs Boot umziehen.

Von Mensch zu Mensch 
In dieser Werft arbeiten wahnsinnig interessante Menschen. Ein Serbe, 160kg schwer, hütete früher Schafe und hat mit dem Meer nichts am Hut. Nun hütet er Nacht für Nacht Schiffe. Er schreibt historische Geschichten und hat uns heute morgen 3:30 mit nicht überhörbarem Klopfen gegen die Bordwand mütterlich geweckt. Später hat er uns mit unseren Taschen geholfen. Ein einfacher aber tiefsinniger Mensch steckt in diesem gewaltigen Körper.
Und da ist die Abendwache. Er schreibt Kurzgeschichten mit Protagonisten die am Leben leiden. Er schreibt über Tod, Lebenshürden und Hoffnung. Sein zweites Buch stellt er am 18. November vor. Leider ist es nur in griechisch verfügbar.
An diesem einfachen Ort zwischen aufgebockten Yachten und Touristenbooten treffen wir Menschen die der Welt wichtiges mitten aus dem Leben zu sagen haben. Menschen geprägt von der Schule des Lebens, ihren Krisen, der Krise Griechenlands und ihrem Gewahrsein in dem was sie erleben . Es ist ein raues Umfeld und wir finden Männer voll liebevollem Respekt für ihre Mitmenschen. Der Mann der Abendwache bedankt sich für die kurzen aber tiefen gegenseitigen Einblicke in unsere Leben und verabschiedet uns mit einem Händedruck voller Freundschaft, Wertschätzung und Präsenz.
Die Werft ist ebenso ein zu Hause für drei „weggeworfene Hunde“. Scheu, immer auf halb Achtung, gezeichnet von den Erlebnissen auf der Straße, doch liebevoll betütelt von all diesen harten Kerlen hier an diesem Ort. Zwei Hund davon ließen sich von uns streicheln, der Schwanz wedelte, verhalten, nicht überschwänglich, doch da war es sichtbar: wiedergewonnenes Vertrauen in uns Menschen. Das Vertrauen des dritten Hundes konnten wir in der kurzen Zeit nicht ganz gewinnen. Sie wollte, lachte uns aus ihren Augen an, aber konnte dann doch nicht.
So lernen wir wieder: es spielt keine Rolle wo und in welchen Umständen wir uns bewegen. Es sind die Menschen, die einen Ort zu einem wertvollen und reichen, oder eben zu einem schlechten Ort machen. Hier in Rhodos haben wir die offenen Herzen nicht in der neuen, schönen, glänzenden Marina gefunden, sondern in den Werkstätten, bei den Handwerkern und im Staub und Dreck dieser Werft. So endet diese Reise trotz allen Hoch und Tiefs wieder mit einem warmen Gefühl im Herzen und den schönen Erinnerungen an beeindruckende und menschliche Begegnungen.